Birkenstock – es gibt wohl niemanden, der diese „Gesundheitslatschen“ nicht kennt. Beliebt sind sie seit Jahrzehnten, vor allem als Hausschuh. Man ist schnell hineingeschlüpft, aber dennoch haben sie eine stabile Sohle, die es einem auch ermöglicht, den Weg zum Briefkasten oder zur Mülltonne zurückzulegen, ohne nasse Füße zu bekommen. Außerdem haben sie das typische Fußbett, das sich perfekt den eigenen Füßen anpasst – und es dadurch anderen unmöglich macht, darin mehr als ein paar schlurfende Schritte zu laufen. Es ging aus den oben genannten Gründen daher ein Aufschrei durch die Modewelt, als Birkenstocks plötzlich auf den Laufstegen dieser Welt auftauchten. Die einen schrieen vor Empörung, die anderen vor Entzücken. Birkenstock war nie wirklich weg, ist seit einigen Jahren aber plötzlich so richtig da. Und das ohne, dass die Firma irgendetwas dazu getan hat.

birkenstock-arizona-pantolette-classicWerfen wir doch einmal einen Blick auf das Haus Birkenstock. Es ist ein traditionelles, familiengeführtes Unternehmen, das seit 230 Jahren Schuhe herstellt. Birkenstock wurde nie großartig beworben und hat auch nie etwas für den Imageaufbau getan, das eher ein wenig an Gesundheit als an Mode denken lässt.

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Doch vielleicht wird es jetzt einfach Zeit, etwas für die Gesundheit unserer Füße zu tun. Models und Schauspielerinnen machen es vor und zeigen sich nicht nur auf dem Laufsteg sondern auch in der Öffentlichkeit mit Birkenstock an den Füßen. Im schlimmsten Falle sogar mit Socken. Die Modelle des Sommers sind immerhin trendig, denn es gibt sie nicht mehr nur in Weiß, Braun und Schwarz sondern im angesagten Metallic-Look. Auf Knallfarben, Camouflage und Fransen muss man ebenso wenig verzichten wie auf Zehentrenner und schmale, sich kreuzende Riemchen, die durchaus feminin wirken und ihre Daseinsberechtigung haben.

Wer möchte, kann seinen Füßen diesen Sommer also endlich eine Verschnaufpause gönnen, ohne dabei ins Mode-Fettnäppfchen zu treten.

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