Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr beginnt auch die Erkältungszeit. doch was hilft gegen die lästigen Begleiter Husten, Schnupfen, Heiserkeit? Der Verlauf einer Erkältung ist sehr individuell. Dabei gilt: Mit Arzt reichen die Beschwerden bis eine Woche, ohne Arzt bis zu 7 Tagen. Wir haben Ihnen die Geheimrezepte unserer Großeltern zusammengestellt. Dennoch sind die Rezepte vor allem als Anregung zu verstehen und ersetzten im Zweifelsfall keinen Arztbesuch.

Erste Hilfe: Heißer Tee

Erst kratzt es im Hals, dann ist die Nase verstopft, hinzukommt ein Kopfbrummen und am Ende fühlt sich der ganze Körper an wie Blei. Da hilft nur noch eines: Abwarten und Tee-Trinken. Am besten packen Sie sich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung mit einer Kanne heißem Tee ins warme Bett. Manchmal kann sich der Körper innerhalb kurzer Zeit selbst regenerieren. Oftmals werden die Signale ignoriert, bis die Erkältung verschleppt wird. Zudem stecken wir Kollegen, Familie und Freunde an, sodass der elende Kreislauf begonnen hat.

Eine erste Hilfe ist also ein heißer Tee: Kräutertees, Ingwer und Zitrone sind dabei bestens geeignet. Denn die Flüssigkeitszufuhr ist bei Erkältungsbeschwerden besonders wichtig. Was bei der Tee-Time beachtet werden sollte, können Sie hier nachlesen: /blog/tee-time-abwarten-und-tee-trinken/

Wundermittel: Hühnerbrühe

Längst ist bekannt, wie Hühnersuppe gegen Husten und Schnupfen wirkt. Sanftes Garen entzieht dem Huhn den Eiweißstoff Cystein, der Entzündungen hemmt und Schleimhäute abschwellen lässt. Zudem enthält der Geflügelsud viel Zink. Wichtig ist die richtige Hitze. Das Huhn muss langsam erhitzt werden, sonst gerinnt das Eiweiß bevor es ausgezogen ist. Sobald die Suppe kocht, ist die Temperaturstufe herunterzudrehen. Bei 75 bis 90 Grad muss das Ganze eineinhalb Stunden ohne Deckel ziehen.

Richtig lecker wird die Suppe dank weiteren Zutaten wie Möhren, Zwiebeln und Lauch. Für den Geschmack sorgen unter anderem Petersilie, Sellerieknolle und Salz.

Wohltuer: Kamille-Salz-Dampfbad

Ein echter Klassiker ist die Inhalation, die den Atemwegen hilft sich vom Schleim zu lösen. Das Dampfbad desinfiziert und beruhigt gereizte Schleimhäute. Hierfür werden keine teuren Geräte benötigt – Material und Zutaten hat vermutlich jeder bereits zu Hause.

Das wird benötigt:

  • große Schüssel
  • Frottee-Handtuch
  • Heißes Wasser
  • 2-3 EL Salz
  • 3 EL getrocknete Kamillenblüten (oder 3 Beutel Kamillentee)

So wird’s gemacht:

Geben Sie Salz und Kamillenblüten in die Schüssel und übergießen Sie diese mit kochendem Wasser. Kurz rühren und das Salz löst sich perfekt auf. Lassen Sie das Wasser gerade so abkühlen, dass der heiße Dampf nicht mehr in der Nase brennt. Stellen Sie nun die Schüssel auf den Tisch und setzen Sie sich davor. Beugen Sie sich über die Schüssel und legen Sie das Handtuch so über den Kopf, dass es eine Art Zelt bildet. Nun können Sie für 10-15 Minuten entspannen und den heißen Dampf einatmen.

Danach fühlen sich Ihre Atemwege sofort befreit!

Geheimtipp: Kartoffelwickel

Sitzt der Husten erst einmal fest, kann es zu richtigen Schmerzen führen. Hierbei kann ein warmer Kartoffelwickel helfen, um den Schleim zu lösen und die Schmerzen zu lindern.

Das wird benötigt:

  • trockenes Geschirrtuch
  • Wollschal
  • 2-3 Blätter Küchen Küchenrolle
  • 2 Hände voll rohe Kartoffeln
  • Mittelgroßer Topf
  • Wasser

So wird’s gemacht:

Füllen Sie zuerst einen Topf mit Wasser und kochen Sie die Kartoffeln weich. Gießen Sie diese ab und schneiden Sie die Knollen in Stücke. Falten Sie das Geschirrtuch einmal in der Mitte und legen Sie die Blätter der Küchenrolle darauf. Geben Sie nun die Kartoffeln in die Mitte und falten Sie das Papiertuch darüber. Anschließend klappen Sie das Geschirrtuch ein und drücken das Päckchen von oben mit den Händen etwas flach. Die Küchenrolle verhindert eine größere Sauerei. Bevor Sie den Wickel auf die nackte Brust legen, testen Sie die Temperatur. Gegebenenfalls müssen Sie einen Augenblick warten und die Kartoffeln abkühlen lassen. Umwickeln und fixieren Sie den Kartoffelwickel mit einem Wollschal. Nun können Sie mindestens eine Stunde im kuschligen Bett ruhen. Dank des warmen Wickels löst sich der Schleim und die verkrampften Bronchien entspannen sich.

Das gebrüder götz Team wünscht Ihnen einen goldenen Herbst und starke Widerstandskräfte, damit Schnupfnasen erst gar keine Chance bekommen!

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